Donnerstag, 24. Januar 2013

Birnenjoghurt

Die Testseife aus dem 25er Rezept mit Natriumlaktat (siehe hier, hier und hier) hab ich mit einer Mischung aus den Parfümölen Pear und Yoghurt von gracefruit beduftet. In CP neigt dieser Mix zum Andicken, aber damit hat man in einer heissverseiften Seife eh kein Problem.



Ich hab keine Ahnung, was mit meinem Sunset Yellow passiert ist, beim Einfüllen war die Masse komplett durchgefärbt *kopfkratz*. Aber so hat mein neuer Stempel wenigstens den passenden Rahmen ;).

Die Seife war ja sehr schnell nach der Herstellung fest, also hatte ich eh nur noch mit nem Stempel mit "scharfen" Kanten und einem beherzten Hammerschlag eine Chance. Selbst hergestellte aus Fimo und Co. funktionieren meiner Erfahrung nach besser bei weichen Seifen, wo die Oberfläche etwas angetrocknet ist. Der "Add H2O" ist von Milky Way Molds und ich hab ihn vorm Stempeln mit Goldmica eingestäubt. Das ist mir immer noch die liebste Methode :).

Meine Mama hat sich gleich ein paar Stück unter den Nagel gerissen. Sie findet den Duft einfach toll! Ich übrigens auch. Wirklich schade, dass GF das PÖ Yoghurt nicht mehr verkauft :(.



Mittwoch, 16. Januar 2013

Himbeerseife

Die letzte Himbeerseife war ein klarer Favorit bei meiner Familie :). Klar, dass da bald wieder Nachschub her musste. Und weil ich bei meinem kleinen Natriumlaktat-Test eh eine Referenzseife ohne Laktat oder Natriumchlorid brauchte, hab ich diesen Teil mit dem superzickigen PÖ Raspberry von gracefruit beduftet. Kein Blitzbeton, kein Griessbrei, kein Aufheizen ohne Ende und weniger Duft braucht man auch als in einer CP-Seife. Perfekt :).

Das Rezept ist also das klassische 25er aus Kokos, Palm, Olive und Raps mit Vollmilchjoghurt nach der MWHP zwecks Fliessfähigkeit.


Als ich irgendwann mal dran gedacht habe, die Seife zu stempeln, war sie leider schon zu fest. Aber ich war angenehm überrascht, wie gleichmässig sie trotz Heissverseifung aussieht :). Und dass sie lecker nach Himbeere riecht, ist eh klar!

Dienstag, 8. Januar 2013

Sneak peek

Gestern Abend in die Form gefüllt, aber irgendwie hat das Bloggen per Handy nicht geklappt: Strawberry & Champagne.

Merke: Dickt wenig an heisst nicht dickt gar nicht an ;-). Bin gespannt, wie die Farben nach der Verseifung aussehen. Jetzt muss ich aber erst mal wieder die Küche klarmachen. Wo marmoriert wird, fallen Späne bzw. Seifenleim...

Freitag, 4. Januar 2013

Natriumlaktat in Seife - oder doch lieber Salz?

Ein gutes neues Jahr euch allen! Wie ihr spätestens seit letztem Jahr wisst, bin ich vor Weihnachten immer mit sooo vielen Dingen beschäftigt, dass das Bloggen ein wenig auf Eis liegt. Ich hoffe, ihr hattet alle schöne und entspannte Feiertage!

In den letzten Tagen hab ich in meiner Küche ein paar pflegende Produkte hergestellt, zauberhafte Verpackungen entworfen und auch ein paar alte Projekte wieder hervorgeholt. Nach und nach will ich vor allem letztere abarbeiten und euch natürlich auch die Neuigkeiten zeigen.


Jetzt aber wieder zum Hauptthema meines Kreativblogs :). Seife!

Vom Natriumlactat in meiner Heissverseiften (Hot Process, HP) war ich seeeehr begeistert. Die Seife war schnell schön hart, ging super easy aus der Form, einfach toll :D . Hier gehts zum zugehörigen früheren Posting: Klick!

Im Seifentreff-Forum haben wir das natürlich diskutiert und haben uns gefragt, ob man mit normalem Haushaltssalz (ich kürz das jetzt mal mit der chemischen Formel NaCl ab) nicht auf das gleiche Ergebnis kommen würde. Ich hab zwar mit NaCl in einem in der Mikrowelle verseiften Leim schon ziemlich schlechte Erfahrung gemacht, aber damals war es ne 100%ige Sole. Das entspricht etwa 33% NaCl auf ein Liter Wasser. Dieses Mal hab ich wie bei der Na-Laktatseife 3,5% der Gesamtfettmenge (=GFM) genommen, was bei mir letztendlich ungefähr 10% Salz bezogen auf die Wassermenge war. Die Fette habe ich analog zum 25er Rezept basierend auf Kokos, Palm, Olive und Raps gewählt. Soll ja alles vergleichbar sein!

So, mein Fazit: Niiiiie wieder Salz in eine HP!

Bei der Verseifung an sich lief alles noch ganz normal, aber sobald die Masse auch nur ganz wenig abkühlt, wird sie total bröckelig und störrisch. Und wenn hier jemand störrisch sein darf, dann bestimmt nicht die Seife. Ha.

So sah der Block von unten aus:


Von oben war er eigentlich ganz nett, so mit ein bisschen Silbermica ;).


Und wenigstens ging der Block gut aus der Form raus. Hübsch ist allerdings was anderes *grmpf*!


Nach dem Schneiden waren die Stücke ziemlich instabil, bei den meisten hatte ich dann undefinierbare Brocken in der Hand. Ich war schon kurz vorm Kübeln, mir hats dann aber doch um die viele Arbeit leid getan und ich hab die Brocken ganz todesmutig nochmal in der Microwelle eingeschmolzen. Das hat ähnlich gut bzw. nicht gut wie beim ersten Mal geklappt, aber ich habe die Seife sehrsehr heiss in die Blockform gespachtelt und das Ergebnis kann sich so halbwegs sehen lassen. Diese Seifenstücke zeige ich euch aber erst demnächst ;).

Dienstag, 18. Dezember 2012

Macht mit - Hmmm lecker Wanderpaket

Wir suchen für unser Hmmm lecker-Paket noch bis zu 5 neue Mitstreiter(innen). Gut abgedeckt ist momentan der Bereich Papier, und Wellness gehört auch nicht zu den unterrepräsentierten Bereichen. Gar niemanden haben wir im Bereich Ton, Holz sehr wenig, auch für Gestricktes und Genähtes haben wir nicht mehr viele Spezialistinnen...

Das Paket dreht sich rund um das Thema 'Lecker'. Es dürfen hochwertige Sachen mitreisen, die entweder wirklich essbar sind, nach etwas Essbarem aussehen/duften oder durch die Farbgebung assoziiert werden können (als Beispiel: eine Kette in den Farben braun/beige/weiß, die dann die 'Karamell-Kette' ist, diese erweiterte Regel kommt vor allen Dingen da zum Tragen, wo es sonst extrem eingeschränkt ist - Stricken, Schmuck...).

Uns ist wichtig, dass man sich wirklich auf das Thema einlässt und kreativ wird. Zuverlässigkeit ist auch ganz oben auf der Liste der Prioritäten - gerade im Bereich des Essbaren soll auch Sauberkeit selbstverständlich sein.

Wenn Ihr mitmachen wollt, dann meldet Euch bitte per Kommentar im Wanderpaket-Blog.

Einstiegsbedingung ist das Beisteuern eines Startespakets, bestehend aus 2 Teilen - ein aufwändigeres und ein einfacheres. Lest Euch bitte auch vorher mal die Regeln durch, ob Ihr Euch darauf einlassen wollt. Denn uns ist auch z.B. wichtig, dass Teile nicht lange mitwandern, sondern recht schnell wieder ausgetauscht werden, wenn sie kein neues zu Hause gefunden haben.

Schaut Euch einfach mal auf unserem Blog um - Lecker-Wanderpaket - wir freuen uns über neue Schleckermäulchen ;-)



Samstag, 17. November 2012

Notlösung - Knetseife - Provence

Es wäre ziemlich gemein, diese Seife als das zu betiteln, was sie eigentlich ist... eine Notlösung.

Eiiigentlich sollte es eine Seife für den Heimat-Schieber im Seifentreff-Forum werden. Aber Klaus, der pöööse Seifenkobold, hat mir da einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Leim hat sich nämlich nach Zugabe der ÄÖ-Mischung zu einer Spontanverseifung entschieden, die ich wirklich nur minimalst durch ein bisschen Wärme unterstützen musste.

Von der Zusammensetzung her ist die Provence natürlich an das Schieberthema "Heimat" angepasst. Zumindest weitgehend ;). Drin sind Olive, Raps, Distel und Kokos zu gleichen Teilen, beduftet ist sie mit einer ÄÖ-Mischung, deren Zusammensetzung und Rezept auf irgendeinem Zettel steht *rumkram*. Muss ich später nachreichen. Salbei, Rosmarin, Zypresse, Lavendel und Lavandin waren auf jeden Fall drin.

Nun gut, was jetzt tun mit der Heissverseiften, die eigentlich nur aus Leim mit Duft bestand? Es musste also her:

Die Notlösung!

Knetseife.


Gleich nach der Heissverseifung habe ich 2 kleinere Leimteile abgetrennt, diese gefärbt und alle Teile getrennt in Klarsichtfolie eingeschlagen. Und dann erst mal 4 oder 6 Wochen ignoriert. Irgendwann habe ich diese Leime dann miteinander verknetet, eine Rolle geformt und nach ein bisschen Trocknen (war bei mir aber zu kurz!) dann in Scheiben geschnitten. Und ich war wirklich angenehm überrascht, was durch planlose Kneterei für tolle Marmorierungen entstehen können :D !

In diesem Zustand liegt sie nun schon 8 Wochen zum Trocknen und schön langsam wird sie endlich mal fest. Dann kann ich sie einpacken und Liebhaber von mediterranen Gefilden werden ihrem Duft nicht widerstehen können :) .

Montag, 12. November 2012

Gardenia

Wenn man die warmen Gefilde nicht gerade vor der Haustür hat, muss man sie sich eben per duftender Seife heraufbeschwören!



Also habe ich in weiser Voraussicht (= ist schon ziemlich lange her) eine Seife gesiedet, die den Benutzer dank sanftem Gardenienduft direkt in die Tropen versetzt. Hergestellt habe ich sie aus Kokos, Palm, Shea, Mandel und Distelöl und gefärbt wurde sie mit Sunshine Yellow, Blütenorange und Maigrün. Beduftet ist die Seife mit PÖ Gardenia, das wider Erwarten gar nicht angedickt hat. Nach meiner Vorstellung sollte das Grün ausgeprägter sein, aber bei Seife muss man manchmal einfach das nehmen, was rauskommt ;).

Allerdings wartet sie noch auf eine angemessene Verpackung, wie so manche Seife in meinem Trockenregal. Aber hier hab ich wenigstens schon eine Idee :).

Dienstag, 30. Oktober 2012

Natriumlaktat in Seife

Auf mehreren englischsprachigen Seiten habe ich davon gelesen, dass Natriumlaktat (engl. sodium lactate) die heissverseiften Seifen (HP = hot process) fliessfähiger machen soll. Nebenbei soll die Seife an sich auch fester werden. Ich bin ne ganze Zeit darum getanzt, das Natriumlaktat hab ich seit nem halben Jahr daheim, aber irgendwie fehlte es mir an Lust und Gelegenheit.

Am Wochenende hab ich aber endlich mal den Pürierstab geschwungen und kurz hintereinander 2 MWHP Seifen (heissverseift in der Mikrowelle) gemacht. Basis war das klassische 25er Rezept (Kokos, Palm, Raps, Olive) mit 8% Überfettung und 33% destilliertes Wasser für die Lauge. Nach der Verseifung habe ich zu jeder Seife noch 100g Vollmilchjoghurt/1100g Fette gegeben, was ja auch die Fliessfähigkeit erhöht. Der einzige Unterschied am Rezept (ok, neben ein wenig Farbe und dem Duft) waren also 3,5% Natriumlaktat/GFM, das ich im Wasser vor NaOH-Zugabe gelöst habe, sonst nix.

Bei der Verseifung an sich war ich dann herb enttäuscht. Zwar lässt sich der heisse, zu verseifen beginnende Leim mit Natriumlaktat tatsächlich wesentlich besser rühren. Er ist irgendwie schaumig-lockerer. Im Laufe des Prozesses wird das Ganze aber wieder genauso zäh wie bei der Vergleichspartie ohne *seufz*. Da hat man also nur minimal was gewonnen. Unten ein Bild vom verseiften Leim ohne Natriumlaktat, aber der mit hat ganz genauso ausgesehen.




Aber seht euch mal dieses Bild der Form einen Tag nach dem Sieden an:

 Links die Seife mit Natriumlaktat, rechts die ohne.

Die linke Seife hat sich irgendwie zusammengezogen. Sie liess sich auch sowas von total easy ausformen, sowas hab ich noch nicht erlebt... Die rechte Seife ging nur raus, weil ich sie mit Angelschnur von den Wänden gelöst habe. Etwa 12 Stunden nach dem Ausformen sind die Stücke der Seife mit Natriumlaktat auch deutlich fester als die ohne.

Ich halte euch auf dem Laufenden und probier das Ganze nochmal in CP aus. Jetzt ist meine Neugier geweckt. Vielleicht ist das der ultimative Zusatz für Einzelformen? Wäre ja zu schön um wahr zu sein :D.

Freitag, 26. Oktober 2012

Eintüten leichtgemacht

Mannmannmann, was hab ich mich bisher abgemüht, meine Badecupcakes einzutüten. Kennt ihr das? Man quält sich eins ab, braucht Riesentüten, damit man die Törtchen reinbugsiert bekommt und dann klebt das halbe Topping am Handschuh und der Cupcake ist ganz allein in der grossen Verpackung:




Im letzten Winter hatte ich dann einen grandiosen Einfall (den ihr alle vermutlich schon viel früher hattet) und jetzt gibts endlich ne kleine Anleitung dazu. Ihr braucht zum Nachmachen nur einen Badecupcake (ein festes Rezept ist sehr hilfreich), nicht zu warme Temperaturen (jaha, im Hochsommer wird auch diese Methode nicht klappen ;) ) einen dünnen Karton und einen Cellophanbeutel, in dem der leckere Badezusatz Platz hat.


Der Karton sollte in etwa die Grösse des Beutels haben, eventuell etwas länger sein, aber nicht breiter. Und er sollte dünn, trotzdem stabil und gut zu biegen sein.


Der Kartonstreifen wird mit den Händen in Form gebogen.


Der Kartonstreifen nach der Vorbereitung.


Nun platziert ihr den Cupcake auf dem vorderen Ende des Kartons, so dass ihr ihn damit wie mit einer sanften Zange haltet. Ich hatte damals übrigens grünes French auf meinen Nägeln, nur falls ihr euch fragt, was da so durch die Handschuhe schimmert *g*.


Am besten habt ihr den Beutel vorher schon etwas geöffnet. Das geht mit 2 Händen einfacher als mit einer. Dann schiebt ihr den Cupcake vorsichtig ins Tütchen.


Ganz bis zum Boden reinschieben.


Karton locker lassen ("Zangengriff" lockern) und komplett rausziehen.

Et viola, Badetörtchen in der Tüte, kein Geschmiere am Beutel und an den Händen :). Jetzt kann noch ein Etikett und ein hübsches Schleifchen dran und ihr habt ein tolles Geschenk für liebe Menschen. Viel Spass beim Ausprobieren :)!

Dienstag, 23. Oktober 2012

Aloecado

Ich gebs zu, der Name dieser Seife ist nicht besonders einfallsreich... Zumindest, wenn es sich um eine Aloe Vera-Avocado-Seife handelt ;). Sie ist übrigens die 2. der beiden Upflamörseifen, die andere ist die Helios.


Im Rezept von Sannyas waren dann natürlich nicht nur Avocadoöl und frische Avocado, sondern auch jede Menge unraffiniertes Martin-Babassu (leckerlecker, sag ich euch!), Raps, Palm und Olive. Die Lauge haben wir mit Aloe Vera-Saft angesetzt. Farbe und Duft waren uns freigestellt und ich hab mich für grüne französische Tonerde und Cactus & Sea Salt von Sensory Perfection entschieden. Die frische Avocado hat etwas nachgedunkelt und die Seifen sind jetzt in einem schönen, natürlich-erdigem Grünton, der gut zum Duft passt.

Die Schmetterlingsseifen waren nicht die einzigen Formen, auch einige der Kudosformen und noch andere MWM hab ich gefüllt. Bei dem Preis für die Formen müssen sie auch redlich genutzt werden *lach*.

Auf dem PC hab ich noch 3 Tutorials (soviele Bilder, so wenig Zeit zum Bearbeiten *seufz*), die ich euch vorstellen wollte und diverse Seifchen schreien nach Bekleidung, wo es doch jetzt schon ganz schön kalt draussen wird. Nicht, dass ihr denkt, dass ich sie alleine und nackig draussen reifen lasse... Weit gefehlt, die ganze Wohnung wird von ihnen bevölkert! Aber neben die Heizung dürfen sie natürlich nicht. Trocken und halbwegs kühl, heisst die Devise, wenn es um Seifenlagerung geht.

Vielleicht spendiert mir mein Chef ja 50% mehr Gehalt, damit wir ne grössere Wohnung nehmen können? So eine mit separatem Seifenreiferaum *träum*? Achja, die Hoffnung stirbt zuletzt *g*. Aber Chef, falls du mitliest und nicht gerade schon wieder vor Lachen unterm Tisch liegst...

;)

PS. Ist mir grad noch eingefallen: Ich hab die Sicherheitsabfrage wieder abgestellt. Vielen Dank für eure vielen Meinungen, die mir bei dieser Entscheidung geholfen haben :) ! Dafür können jetzt halt keine anonymen Kommentare mehr abgegeben werden, aber das waren sowieso nicht viele. Bis auf die Spammer eben.  Und wer kein entsprechendes Konto hat, aber so dringend was wissen will, schreibt mir bitte ne Email ;). Ich versuche immer, dafür noch etwas Zeit freizuschaufeln, das klappt aber nicht immer.