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Donnerstag, 25. September 2014

Mitbringsel

Mein Mann hat mir was von der Wiesn mitgebracht. Ich weiß gar nicht, was er meint ;).

Mittwoch, 18. September 2013

Kürbissuppe

Kürbissuppe ist genau das Richtige für den Herbst, wenn es draussen ungemütlich regnerisch und schon ein bisschen kühler ist. Mit Hokkaidokürbissen ist sie auch schnell gemacht, weil man die nicht schälen muss :).



Ich schwöre auf dieses Rezept, das etwa 3 Liter ergibt. Man kann die Suppe mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren oder natürlich auch einfrieren. Sie schmeckt wieder aufgewärmt genauso gut wie frisch gekocht.

Zutaten
2 Hokkaidokürbisse
2 Zwiebeln
3 Bio-Orangen
1000 - 1500ml Gemüsebrühe (je nach Kürbisgröße)
100ml Kokosmilch
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat, eventuell frische Chillischote, Knoblauch und Ingwer

Die Kürbisse waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln würfeln und die Orangen gut waschen, dann abreiben und den Saft auspressen. Etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln leicht glasig werden lassen. Kürbisstücke dazugeben und weitere 5 bis 10 Minuten andünsten lassen.

Die Orangenschalen, den Saft und 1000ml Gemüsebrühe zugeben. 20 Minuten köcheln lassen. Die Kürbisstücke sind jetzt weich. Dann die Kokosmilch zugeben und alles kräftig pürieren. Wenn die Kürbisse etwas größer waren, kann es sein, dass die Suppe nach dem Pürieren eher breiig ist. Dann gibt man einfach noch etwas Brühe dazu, bis die Konsistenz stimmt.

Nun wird noch mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abgeschmeckt. Besonders gut passt zu dieser Kürbissuppe das Karibische Scampi- und Fischgewürz für die Mühle von A. Schuhbeck. Das kann ich wirklich sehr empfehlen und es gibt der Suppe den perfekten Kick, finde ich. Aber auch etwas frische Chilli, klein gewürfelter Knoblauch und Ingwer passen sehr gut dazu. Diese Gewürze dann einfach mit dem Kürbis anschwitzen und mitkochen lassen.

Zur Suppe passt frisches Baguette, aber auch ein kräftiges Roggenbrot schmeckt mir gut dazu. Guten Appetit! :)




Dienstag, 23. Juli 2013

Eiskalte Neuigkeiten

Dieses Wundermaschinchen von Unold ist Anfang der Woche bei uns eingezogen :D.


Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität. Ich musste die Eismaschine gestern natürlich gleich ausprobieren, obwohl ich erst um 21 Uhr aus der Arbeit raus bin und in meinem Vorrat gar nicht soooo viel Eisrezepttaugliches zu finden war ;).

Also gab es ein sehr minimalistisches Kokoseis (nach einem Rezept von kuechengoetter.de). 1 Dose Kokosmilch mit etwa 90g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker etwas erwärmen, bis der Zucker gelöst ist und alles homogen ist. Kühl stellen (optimalerweise über Nacht, aber hey, es war spät und ich wollte Eis und diese Eismaschine hat nen Kompressor, d.h. sie kühlt selbst :D ). In der Zwischenzeit etwa 3 EL Kokosraspeln ohne Fett leicht anrösten, abkühlen lassen. 1 Bio-Zitrone heiss abwaschen, Schale fein abreiben und eine Hälfte der Zitrone auspressen. Zitronenschale und -saft und Kokosraspel zur kalten Kokosmilch geben und gut verrühren, dann in die Maschine und bis zur gewünschten Konsistenz rühren lassen.

Fazit: Extrem lecker, aber sowas von mächtig, da kann ich nur wenig essen, sonst wird mir unkommod. Beim nächsten Mal werde ich einen Teil der Kokosmilch mit normaler Milch ersetzen, in der Hoffnung, dass die Konsistenz bleibt, das Ganze aber leichter verdaulich ist ;).



Und heute gab es Hollerblütensorbet. Ich habe letztes Jahr von der entzückenden Lavarie eine Flasche herrlich aromatischen Holunderblütensirup geschenkt bekommen, und davon wurde was vereist. Das Rezept aus dem Buch "Eis für Geniesser" von Linda Tubby verwendet Sirup + Wasser im Verhältnis 4 + 1. Ich weiss nicht, wie der Süssegrad von gekauften Sirups ist, aber hier war mir das viiiiiiiel zu süss! Bei selbst gemachten Sirups verwendet man eventuell etwas mehr Zucker als die Industrie, könnte ich mir vorstellen. So von wegen Haltbarkeit.
Ich hab das Ganze also Auge mal Pi weiter verdünnt. Am Schluss war ich wohl eher bei einem Verhältnis von 2,5 oder 3 + 1, aber genau kann ich es leider nicht sagen. Jetzt ist es jedenfalls wesentlich besser!

Mir fällt gerade ein, dass ich noch selbstgemachten Johannisbeersaft vom letzten Jahr habe, könnte ich daraus wohl Johannisbeersorbet...? ;)

Montag, 18. März 2013

Walnuss-Schokoladen-Muffins

Super lecker und spontan heute Abend gebacken, nachdem mein Kollege R. mich zum wiederholten Male darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich ja schon sooooo lange keinen Kuchen mehr mitgebracht hätte. Er hat ja Recht ;).

Also habe ich heute ein paar Reste verwertet und dabei echt leckere Walnuss-Schoko-Muffins kreiert. Pate stand ein Rezept aus "Lust auf Muffins" von G. Wahl-Merle. Zugegebenermassen ist von dem urspünglichen Rezept nicht mehr so viel übrig ;).

 
Vorarbeit: Muffinblech mit Förmchen auslegen, wenige Extraförmchen bereitstellen. Bei mir war der Teig etwas zuviel für 12 Muffins und ist teilweise übergelaufen. Backofen auf 180°C (Umluft etwa 160°C) vorheizen.

Zutaten für 12-14 Muffins:
200g Mehl, 100g gehackte Walnüsse, 0,5 TL Natron und 2 TL Backpulver mischen, beiseite stellen

100g Butter und 100g dunkle Schokolade zusammen auf kleiner Flamme zerlassen, abkühlen lassen, die Masse soll aber flüssig bleiben.

50g normaler Zucker, 50g brauner Zucker, 1 Ei und 300ml Buttermilch zur Butter-Schokoladenmischung zugeben und mit dem Mixer unterrühren. Die trockenen Zutaten auf 3-4 Mal zugeben und gut vermischen. Teig in die Muffinförmchen füllen und etwa 20 bis 25 Minuten backen, Garprobe machen!

Etwas abkühlen lassen und aus dem Muffinblech nehmen. Komplett abkühlen lassen und wer mag, gibt noch Schokoladenguss auf die Muffins und verziert mit halben Walnüssen.

Die Muffins sind fluffig-locker und die Walnüsse geben kernigen Biss. Wer es noch schokoladiger mag, nimmt (Edel-) Bitterschokolade oder rührt noch einen EL Kakaopulver mit rein. Die Walnüsse könnt ihr natürlich durch Nüsse nach Wahl ersetzen. Ich persönlich finde geschmacklich intensive Nüsse am besten in der Kombi mit Schokolade.

Guten Appetit! :)


Mittwoch, 25. Juli 2012

Warmer Feta an Tomaten und Oliven

Ich dachte mir, das klingt besser als Ofenfeta mit Tomaten und Oliven... ;) .

Das Rezept ist aber gleich und dieses Gericht durfte ich vor längerem mal bei Schaumzwerg essen. Es war sooooo lecker, dass es einen festen Platz in meiner Küche bekommen hat! Für mich ist es das perfekte, leicht mediterrane Sommeressen und im Moment könnte ich es ständig vertilgen.



Die Zubereitung ist relativ einfach. Das Rezept ist für 1 hungrige Person.

Zutaten:
1 Schafskäse (bitte keinen billigen aus dem Discounter, die werden gummiartig beim Erwärmen! Lieber eine dicke Scheibe aus nem Käseladen oder ich nehm oft den von Salakis)
2 kleine bis mittlere Tomaten
1/4 mittlere Zwiebel oder 2-3 kleine Frühlingszwiebeln
1 handvoll Oliven
1 kleiner Rosmarinzweig (oder Oregano/Basilikum/Thymian...)
Olivenöl
Salz +  Pfeffer

Alufolie zum Einpacken

Baguette/Ciabatta/(Fladen-)Brot

Zubereitung:
Ofen auf 200 °C vorheizen.

Den Käse eventuell abspülen und auf ein grosses (!) Stück Alufolie legen. Tomaten waschen, in Stücke schneiden und darüberstreuen. Zwiebel/Lauchzwiebel in dünne Scheiben schneiden und mit den Oliven auf den Käse geben. Kräuter nach Wunsch darauf verteilen. Wenig Salz (der Käse und auch die Oliven sind schon recht salzig) und Pfeffer zugeben, dann etwas Olivenöl darüberträufeln.



Alles in Alufolie einschlagen, so dass möglichst wenig Dampf entweichen kann. Das Alupäckchen dann am besten auf einem Backblech (falls doch was tropft ;) ) in die Mitte des Ofen schieben. Ca. 10 bis 15 Minuten backen. Auf dem Grill müsste es auch gut gehen, aber da kann ich euch leider keine Zeiten geben.

Der Käse kann lauwarm oder heiss direkt aus der Folie gegessen werden. Dazu passt am besten Ciabatta oder Baguette und auch Fladenbrot schmeckt sehr gut dazu. Hat man davon nichts zuhause, geht natürlich auch "normales" Brot :). Nicht vergessen, die Sosse aufzutunken!

Guten Appetit! :)

Mittwoch, 20. Juni 2012

Baharat-Gewürz

Baharat ist ein Standardgewürz in der orientalischen Küche. Aber wie bei echtem Curry hat auch hier jede Familie eine eigene Mischung. Diese Version von Baharat beinhaltet Paprika en masse, Pfeffer,  Koriander, Kreuzkümmel, Zimt, Muskatnuss, Nelke und wenig Cardamom (genaues Rezept gibts bei wikipedia). Es ist ziemlich scharf, riecht und schmeckt aber so richtig nach Tausendundeiner Nacht :).


Diese Würzmischung passt gut zu Fleisch- und Fischgerichten und Gemüse. Oft braucht man nur einen Hauch, um das Gericht perfekt abzurunden :). Ich mag es zu jeder Jahreszeit, jetzt z. B. eine Prise aufs Grillfleisch... hmmmm!

Sonntag, 20. November 2011

Figaro Schnitten - Anleitung

Im April schon angekündigt, jetzt endlich gepostet: Figaroschnitten





Es sind nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten, und diese Leckerei ist einfach und recht schnell herzustellen. Auch wer mit Pralinen sonst eher auf Kriegsfuss steht, kann hier ein echtes Erfolgserlebnis haben. Nougat und Schokolade beziehe ich normalerweise von pativersand.de. Das Rezept stammt aus einem Pralinenkurs und ich habe es nach meinem Geschmack abgewandelt.

Zutaten:
100g Mandelblättchen
100g Belegkirschen
50g gehackte, ungesalzene Pistazien
300g Nougat (helles oder dunkles, nach Geschmack)
100g Vollmilchkuvertüre

200g dunkle Vollmilchkuvertüre


Herstellung:
Eine flache, rechteckige Form (ca 15 x 15 cm) mit Klarsichtfolie auslegen. Hier kommt die Masse zum Erkalten hinein. Wer keine so kleine Form hat, macht sich eine vorhandene einfach kleiner, indem er so wie ich z. B. mit einem Tetrapack ne Absperrung baut ;).


Die Belegkirschen grob hacken, die Mandelblättchen in einer beschichteten, ungefetteten Pfanne goldgelb rösten.


Die Pistazien abwiegen und das Nougat mit der Schokolade im Wasserbad sanft schmelzen.


Wenn keine Klumpen mehr in der Nougatmasse sind, werden die Mandeln, Pistazien und Kirschen gut untergerührt.



Danach wird die Masse in die vorbereitete Form gefüllt, glatt gestrichen, mit Klarsichtfolie abgedeckt und über Nacht im kühlgestellt. Am besten funktioniert hier ein kalter Balkon ohne Minusgrade oder der Kühlschrank :).


Am nächsten Tag wird die Nougatplatte in ca 3 cm breite Stangen geschnitten. Dann sieht man schon die wunderbare Struktur :).


Zum Bestreichen der Stangen wird die dunkle Vollmilchschokolade im Wasserbad temperiert. Ich mische da immer Vollmilch- und Zartbitterschokolade, damit der Überzug nicht zu süss ist. Infos zum Temperieren findet ihr z.B. bei theobroma-cacao.de.
Am besten temperiert man die Schoki, bevor man die Stangen schneidet. Wenn sie kühl sind, zieht die Schokoloade nach dem Bestreichen zügig an und man ist einfach schneller damit fertig.






Wenn die Schokolade fest ist, werden die Stangen in ca 1cm dicke Scheiben geschnitten. Bei mir ist der Überzug ein bisschen gesplittert, aber mit einem angewärmten Messer sollte das nicht passieren.




Und jetzt heisst es entweder selbst geniessen oder in hübsche Tütchen oder Pralinendosen packen und lieben Menschen schenken :).

Ein Tip für alle, die Belegkirschen ganz schrecklich finden: Ich mag sie auch nicht! Ausser in diesem Rezept, da schmeckt man sie weder raus noch spürt man die Konsistenz. Also probierts einfach mal aus :).

Wer mag, kann kleine Mengen von weihnachtlichen Gewürzen unterbringen: Zimt, Kardamom und ein wenig Nelke könnte ich mir gut vorstellen. Ich persönlich würde da aber wirklich nicht viel beigeben, denn der Nougat harmoniert hier ganz hervorragend mit den restlichen Zutaten und benötigt meiner Meinung nach nichts weiter.

Ich wünsch euch viel Spass beim Nachmachen!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Holunder, oh Holunder

In den meisten Jahren verpasse ich die Holunderzeit, egal ob im Frühling oder im Spätsommer. Ausserdem muss man ja schon vorher wissen, was man will. Holunderblüten oder Holunderbeeren, was soll verarbeitet werden? Meine Eltern haben nur 3 oder 4 Büsche, da muss ich mich entscheiden. Für beides und dann immer nur ein bisschen lohnt sich der Aufwand nicht so recht, finde ich.

Dieses Jahr hab ich es aber mal irgendwie zur Hollerzeit (Holler= Holunder auf Bayrisch ;) ) nach Niederbayern geschafft, besser gesagt: Zur Hollerbeerzeit. Das Pflücken der Rispen finde ich gar nicht so schlimm, das Abpflücken der Beeren schon. Handschuhe sind da bei mir Pflicht, sonst trägt man die eingefärbten Finger und Nägel eine Woche mit sich rum. Nervig sind auch die vielen kleinen Tierchen, die in den Holunderrispen ein Zuhause gefunden haben. Allerlei Käfer und Spinnen sollen bei mir eher nicht im Endprodukt landen...

Nach ein paar Stunden Vorarbeit gehts dann also ans Kochen der Beeren. Man braucht nur wenig Wasser (ich hatte es ca 2 fingerbreit im Topf, beim nächsten Mal würde ich aber noch weniger nehmen) und auf 4,5 kg Holunderbeeren habe ich 1 kg Zucker verwendet. Reicht auch für den Saft, finde ich. 3 kleingeschnittene komplette Vanilleschoten sind auch noch mit drin.

Doch bevor man zum Saft gelangt, muss alles gut gekocht werden (als Anhaltspunkt habe ich 20 Minuten gefunden, bei mir wars eher eine halbe Stunde) und immer schön rühren, damit nix ansetzt. Danach muss die Pampe gesiebt werden. Also ein grosses Sieb und ein altes, sauberes Geschirrhandtuch hervorgekramt und dann sieben und -wenn die Masse nicht mehr ganz so heiss ist- wird der Rest mit manueller Gewalt ausgepresst.

Den so entstandenen Saft habe ich nochmal aufgekocht und heiss in sehr gut gereinigte Flaschen gefüllt. Einen Rest Saft habe ich nochmal mit der ca gleichen Menge Zucker aufgekocht und etwas einkochen lassen. So bekommt man leckeren Holler-Vanille-Sirup, den man als Aperitiv mit Sekt mischen kann, oder in etwas Mineralwasser oder in Heisser Zitrone.

Von einem Teil des Saftes habe ich dann noch Holler-Vanille-Likör hergestellt: 1,5l Saft + 750g Zucker aufkochen. Nach dem Abkühlen 375ml Weingeist + 170ml Pott Rum 40% dazugeben und in saubere Flaschen füllen. Falls durch den Alk etwas Frucht ausflockt, kann man das noch absieben. Lecker und sehr promillig.


Ich hab jetzt also noch ungefähr 2 Liter Likör und nen halben Liter Sirup, was ich vermutlich nicht wirklich alles selbst verbrauchen kann. Falls also jemand tauschen möchte... ;)

Freitag, 5. August 2011

Exklusives Chilli-Vanille-Salz

Hier stand Alfons S. Pate. Wir haben in der Arbeit zu Weihnachten mal ein paar Gewürze aus seinem Laden bekommen und das Chilli-Vanilla-Salz war dabei. Ich habe es zwar nicht 1:1 kopiert, aber es ist trotzdem mein erklärter Liebling unter den ganzen Mischungen der letzten Zeit.


Meersalz, jede Menge gemahlener Bourbon-Vanille, zweierlei Chillis, sowie ein Hauch Ingwer und Knoblauch geben dieser Mischung einen richtigen Kick. Sie ist sehr scharf, aber auch ein kleines bisschen vanillig-süss. Ich finde, sie passt praktisch überall dazu, nur bei Süsspeisen braucht es echte Experimentiernaturen ;).

Sonntag, 10. Juli 2011

Exotisches 6-Pfeffer-Salz

Diese Pfeffer-Salzmischung hats wirklich in sich. Schwarzen Pfeffer kennt jeder, viele kennen Szechuanpfeffer, manche vielleicht auch Langpfeffer. Diese alten Bekannten finden sich natürlich auch in meiner Mischung. Dazu kommt aber noch Kubebenpfeffer, Tellicherry Pfeffer und Tasmanischer Pfeffer. Abgerundet wird das ganze mit Piment.

Eine exotische Pfeffermischung für alle, die gerne abseits vom Gewöhnlichen würzen. Sie passt zu Salat, Saucen, Fleisch, Fisch und Gemüse :).

Damit verabschiede ich mich für ein paar Tage, da ich einiges erledigen muss und erst mal nur wenig Zeit für meine Hobbies und das Bloggen haben werde.

Dienstag, 28. Juni 2011

Dressingmischung Italia

Ich mag fertige Dressingmischungen aus dem Supermarkt nicht so richtig. Meistens ist Glutamat mit drin, das muss ich im Essen nicht haben. Mal davon abgesehen, dass die unterschiedlichen Sorten ja doch irgendwie alle gleich schmecken. Aber praktisch in der Anwendung sind sie!

Praktische Sachen find ich wiederum auch gut und dieser Mix ist toll z. B. für die Arbeit, wenn man ohne grossen Aufwand ein leckeres Dressing zum Salat haben will. Wasser, Öl und Essig findet sich ja in vielen Büroküchen, und der ganze Rest lässt sich supereinfach im Päckchen mitnehmen :). Und meine Mischung ist garantiert ohne Geschmacksverstärker!

fix und fertige Dressingmischung Italia


Pfeffer und Salz, Oregano, Basilikum und Thymian, Liebstöckel und ein Hauch Knoblauch sind unter anderem die Zutaten, die das Ganze zu ner runden Sache machen. Zur Verwendung nimmt man dann ca. 1 EL der Mischung auf 1 EL Wasser + 2 EL Weissweinessig + 5 EL Öl, verrührt alles gut und mischt es unter den Salat. Guten Appetit! :)

Mittwoch, 15. Juni 2011

Mediterranes Gewürzsalz

Ich mag Düfte, das wisst ihr spätestens seit diesem Posting. Und ich mag Gewürze, das wisst ihr jetzt *g*. Ab und zu überkommts mich und ich fange an, selbst viele leckere Gewürzmischungen zusammenzustellen oder andere Rezepte auszuprobieren. Nach und nach werde ich hier ein paar vorstellen. Aber keine Angst, ich entwickle mich nicht zu einer Foodbloggerin; Seifen und Wellness bleiben mein Schwerpunkt ;).

Mediterranes Gewürzsalz



Das ist wirklich ein Klassiker. Ich glaub, mit Oregano, Basilikum, Rosmarin, Majoran, Thymian und Fenchel im gleichen Volumenverhältnis (je 6 TL + 10 TL Meersalz, ausser beim Fenchel, da hab ich 2 TL genommen) ist so ziemlich alles vertreten, was in der mediterranen Küche Verwendung findet. Optional könnte noch etwas Chilli ran, für die schärferen Gemüter. Diese Mischung passt besonders gut zu Saucen, Fleisch und Gemüse.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Gebackenes Müsli mit Honig

Auf dem cookmania-Blog habe ich von selbstgemachtem Müsli gelesen. Das wollte ich ja schon immer mal probieren, obwohl ich eigentlich gar kein so begeisterter Müsliesser bin. Bei mir ist das so schubweise und dann für ein halbes Jahr wieder gar nix.



Im auf dem Blog erwähnten Buch "Geschenkideen aus der Küche" von N. Stich gibt es viele tolle Rezepte, die sich ohne riesigen Aufwand und vor allem mit Standardzutaten oder zumindest recht leicht erhältlichen Zutaten zubereiten lassen. Als erstes wollte ich also das Rezept für Granola, also Müsli, testen und hier wars nicht die Schokivariante, sondern die für den Alltag. Einiges habe ich verändert, und mein Rezept sieht nun so aus:

125ml Apfelsaft mit 2 EL Vollrohrzucker, 75g Honig, eine Prise Meersalz und 1 EL Öl (geschmacksneutral) erhitzen, bis sich Zucker und Honig gelöst haben.

250g zarte Haferflocken
250g 4-Kornflocken (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen)
50g Mandelblättchen
50g Pekannüsse, gehackt
50g Paranüsse, gehackt
50g Cashewkerne, gehackt
2 EL Leinsamen
2 EL Sesamsamen
2 TL Zimt
gut mischen, dann das Honig-Apfelsaft-Gemisch drübergiessen und sehr sehr gut durchrühren. Die entstehenden Klumpen kann man grösstenteils während des Backvorgangs zerdrücken, ansonsten hat man halt Knusperboller drin ;).

EDIT sagt: Wenn der Apfelsaft-Honig-Mix erkaltet über die trockene Mischung gegeben wird, dann klumpt auch nix *g*.

Den Mix also auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im Ofen bei ca. 140°C für 45 bis 60 Minuten backen/trocknen. Zwischenfurch öfter mal umrühren. Frau Stich schreibt, man solle das Müsli nicht zu dunkel werden lassen, da es sonst bitter schmeckt.

Nach dem Auskühlen können dann noch ein paar Zutaten nach Wahl zugegeben werden: Trockenfrüchte wie Rosinen, Aprikosen, Pflaumen oder Rice Crispies, Cornflakes usw. Ich habe mich für je 3 Handvoll zerbröselter Apfelchips und Bananenchips entschieden.

Mein Fazit: Das Zeug ist sooo genial, ich ess das meiste ohne Milch, einfach so zum Knabbern *rotwerd*. Eigentlich wollte ich auch den Hauptteil dann verschenken, aber es schmeckt einfach zu gut. Sorry, ich muss diese Ladung selbst essen! *lach*

Ich mag das Rezept, weil es total wandlungsfähig ist. Ich denke, man kann im Prinzip alles austauschen, wenn man die Mengenverhältnisse ungefähr beibehält. Ideal also für Menschen, die Allergien und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben. Wirklich sehr zu empfehlen! :)

Sonntag, 29. Mai 2011

Sonntagsfreuden

Vollgefressen vom Kochkurs "F(r)isch und fruchtig" kann ich euch leider nur 2 der Köstlichkeiten zeigen, die wir heute gezaubert haben. Eigentlich dachte ich, dass meine Handykamera viel zu schlecht ist, aber das N97 kann doch was ;).


Red Snapper mit Ananas und Rosmarin Bacon: War jetzt nicht so das meine, auch wenn die Kombi mit glasierter Ananas, Peperonisauce und Krabbenchips reizvoll ist. Red Snapper ist mir zu festfleischig, musste ich feststellen.

Pangasius mit Chili-Melonen: Sehr scharf und sehr lecker. Die Cantaloupe-Melone passt ganz hervorragend zum glasig gebratenen Fisch.

Ansonsten gabs noch

Zanderfilet mit Grapefruit Vinaigrette: Wirklich gut und ein leichtes Sommeressen, dass ich bestimmt mal machen werde.
Thunfisch in Limettenmarinade mit Kaisergranat und Avocado-Mango-Salat: Sehr gut, vor allem die Limettenmarinade hat toll geschmeckt. Die werd ich daheim auch mal nachkochen.
Garnelen und Kokospanade mit Banane: Garnelen+Kokos+Banane... klingt interessant und schmeckt toll.

Dazwischen gabs einen erfrischenden Melonensmoothie, den unser Kursleiter mal eben schnell in ner ruhigen Minute gezaubert hat und von der Nachspeise konnte ich kaum genug kriegen. Kokos Espuma. Ich hätt mich reinsetzen können! *sabber*

Alles in allem mal wieder ein gelungener Kochtag bei der VHS! Nächstes Wochenende widmen emw und ich uns wieder der orientalischen Küche. Wenn der auch wieder so lecker ist, wie unser Orientkochkurs letztes Jahr, dann werden wir im 7. Himmel schweben :).

Sonntag, 15. Mai 2011

Kokoskuchen

Zum kleinen Treffen bei emw habe ich heute einen Kokoskuchen beigesteuert. Owohl ich vom ursprünglichen Rezept schon einiges reduziert habe, ist er noch sehr mächtig. Beim nächsten Mal nehme ich noch weniger Fett und Zucker ;). Trotzdem ist er sehr lecker, kokos-ig und mit lockerer Krume. Meiner Meinung nach schmeckt er frisch am besten. Man kann ihn aber auch problemlos am nächsten oder übernächsten Tag essen, dann wird er etwas kompakter.





Das Rezept:

230g Butter oder Margarine
130g Zucker
100g Vollrohrzucker (sehr wichtig, gibt einen karamelligen Geschmack!)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

mit dem Handrührgerät sehr schaumig schlagen. 6 Eier einzeln unterrühren, bis das jeweilige Ei sich gut mit der Butter-Zuckermasse verbunden hat. Dann eine Mischung aus

150g Kokosraspel
50g Mehl
50g Stärke
50g Mandeln
2,5 TL Backpulver

esslöffelweise dazugeben und gut, aber nicht zu lange, unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, dann noch wenige Esslöffel Milch zugeben, bis der Rührteig schwer reissend vom Löffel fällt.

Eine Gugelhupfform gut fetten und mit Semmelbrösel oder Mandeln ausstreuen. Teig einfüllen und sofort im vorgeheizten Backofen (180°C) für ca. 45 Minuten backen. Sollte die Oberfläche sich zu stark färben, kann der Kuchen mit Alufolie abgedeckt werden. Stäbchenprobe machen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 10 Minuten ruhen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Etwas auskühlen lassen.

2 EL Apfelgelee oder z. B. Aprikosenkonfitüre erwärmen und glattrühren, den Kuchen damit bestreichen und sofort mit Kokosraspeln betreuen. Man kann ihn nach dem vollständigen Erkalten auch mit weisser Schokolade überziehen.

Jetzt Kaffee oder Tee bereiten, Teller und Gabeln auf den Tisch stellen und dann servieren und geniessen :).

Montag, 4. April 2011

Nachtrag zu Pralinen und Schokolade

Im vorherigen Posting hab ich ja versprochen, euch noch ein paar Bilder der restlichen Leckereien zu zeigen.

Das sind die Figaro-Schnitten. Ein Traum aus Nougat, Mandel, Pistazie und ner Geheimzutat, die ich vielleicht noch verraten werde. Zugegebenermassen sind die etwas unterschiedlich gross ausgefallen, da ich das gleichmässige Schneiden frei Hand einfach nicht beherrsche.



Nuss und Schokolade ist für mich ein unschlagbares Duo. Leider geizen die allermeisten Schokoladehersteller mit der wichtigsten Zutat, den Nüssen :(! Ich war dagegen grosszügig und so sehen meine Tafeln nun aus:

Die unterste Tafel ist mit Cashews, die rechts oben mit Pecannüssen und die Tafel links ist mit viiiielen Paranüssen belegt.


Aus den Resten der geschmolzenen Schoki hab ich noch kleine Trinkschokis für Kinder gezaubert. Ich hätte mir als Kind bestimmt liebend gern mal nen Stegosaurus (oder nen Hasen oder ne Ente) in die heisse Milch gerührt ;).

P.S.: Ich habe bei der Herstellung der Figaro-Schnitten ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt und werde ein kleines Tutorial zeigen, wenn Interesse besteht.

Sonntag, 3. April 2011

Pralinen und Schokolade zu vertauschen!

Und zwar dieses Mal echte Pralinen, also welche zum Essen ;).

Hier seht ihr links die Caipirinha-Pralinen (weisse Schoki, Limette und Cachaca) und rechts Flammende Herzen (weisse Schokolade und getrocknete Kirschen).


Es wird noch Figaro-Schnitten und verschiedene selbstgemachte Nuss-Schokoladen (Pecan, Cashew und Paranuss) geben. Aber die sind grad noch in Arbeit und Bilder gibts dann später.

Mag jemand tauschen? Besonders hätte ich Interesse an:

    *Pimpicuffs
    *gefilzte Eierwärmer
    *eine Handtasche so wie hier
    *neue genähte Bezüge für meine Sofaarmlehnpolster (was fürn Wort... ;) )
Ich freu mich auf eure Email an goodgirl_bloggt ät web punkt de :)

Donnerstag, 25. November 2010

Es ist soweit...

... ich hab meine diesjährige Plätzchenproduktion gestartet!

Was verbirgt sich wohl hinter diesen kleinen Stückchen?

Schon eine Idee?

Ja, der Weihnachtsklassiker schlechthin war auch dabei. Vanillekipferl. Der ewige Dauerrenner im Familien- und Freundeskreis :). Noch lieber mag ich das Rezept aber mit gemahlenen Haselnüssen und in Schoki getunkt. Ein Gedicht, sag ich euch!

Eigentlich gibt es wenige Plätzchenrezepte, die ich tatsächlich jedes Jahr genau wieder so mache. Das Kipferlrezept meiner Grosstante ist so eines, und dann noch ein Kokosmakronenrezept meiner Freundin aus Frankfurt. Ansonsten probier ich gern rum, verändere auch mal ein bisschen was an den Zutaten oder der Herstellung. Ausstechen gehört nicht wirklich zu meinen Kernkompetenzen (gehts da noch jemanden so wie mir?), deswegen sind Kipferl, Rollen- und Löffelkekse gaaaanz weit vorne auf meiner Lieblingsrezepteliste. Zum Glück gibts da ja passende Bücher von Dr. Oetker zu diesem Thema :D.

Dann gab es noch Lebkuchentrüffel, Erdnuss-Honig-Nougat-Plätzchen und Schoko-Walnuss-Cookies. Von denen gibts allerdings keine Bilder. Vielleicht mach ich aber später welche von meiner aktuellen Kreation, deren Teig über Nacht im Kühlschrank ruht. Zugegebenermaßen ist vom Originalrezept nur noch das Gerüst vorhanden und ich bin gespannt, wie sie werden. Auf jeden Fall sind viele Haselnüsse drin und ein grosszügiger Klecks Nougat darf auch nicht fehlen *g*. Eigentlich beste Voraussetzungen, oder?

Und wieviele Sorten werden es dieses Jahr bei euch?

Dienstag, 14. September 2010

Rosenkandis

Eine neue Errungenschaft aus dem Hause goodgirl. Einfach Rosensirup kochen, Kandis in ein Glas und mit dem Sirup auffüllen.

Wunderbar lecker zu Tee, also ideal für die Herbst- und Winterzeit. Oder den Sirup mal in Sahne mischen für den Extrakick Luxus. Von meiner Mama getestet und für gut befunden :).
Anmerkung: Das waren die ersten Gläser, inzwischen bin ich grosszügiger mit dem Kandis ;).

Dienstag, 29. Dezember 2009

Weihnachtliche Trinkschoki - Nachtrag

Ich bin euch ja noch das Bild zu den fertig verpackten Trinkschokoladendingers schuldig... Aber hier ist es! Ich finde, dass sie doch noch ganz hübsch geworden sind :)