Montag, 10. Juni 2013

Hänsel und Gretel

Kuchen! Lebkuchen! Schokolade!

Ja, ich mag Süsskram :D. Das Hexenhaus aus Hänsel und Gretel war früher immer das Non-Plus-Ultra. Nur zu gerne wäre ich da mal hingewandert und hätte mir einen Lebkuchenziegel aus der Wand gestemmt. Natürlich ohne in den Hexenofen geschoben zu werden ;).

Leider musste ich irgendwann einsehen, dass es im richtigen Leben sowas nicht gibt und dass die weihnachtlichen Lebkuchenhäuser nach soviel Angucken meist eher trocken sind. Na gut, diese frühkindliche Enttäuschung habe ich im Laufe der Jahre doch überwunden und ich konnte meine ganze Begeisterung in diese Seife einfliessen lassen :)

Die Seife sollte recht bodenständig sein und so habe ich einfach das altbewährte 25er Rezept genommen und das Kokosöl mit Palmkernöl ersetzt und einen Schwupps Rizi dazugegeben. Der Duft musste bei dieser Seife einfach nach Kuchen und süssen Leckereien sein! Also habe ich einen ungefärbten Teil des Leimes mit den Parfümölen Caramel Cream und Cupcake (beides von GF) beduftet. Beide verfärben deutlich dunkelbraun, dicken aber nicht an. Meiner Topfmarmorierung stand also nichts im Wege.



Den unbeduftete Teil habe ich mir Titandioxid aufgehellt und auf dem oberen Bild erscheint dieser Teil noch recht hell. Das eingepackte Stück zeigt aber, dass der Duft mit der Zeit natürlich auch in den Part der Seife wandert und verfärbt.


Für dieses Garn hat Weird sogar extra Lebkuchen aus Fimo gebastelt! Sehen sie aus nicht wie das Original? Sie und das braun-grüne Garn passen zur Seife einfach wie die Faust aufs Auge :).

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Dienstag, 4. Juni 2013

Rotkäppchen

Ahhh, ich komm einfach in letzter Zeit nicht so dazu, meinen Blog zu pflegen, wie ich es möchte. Zwar versuche ich, immer mal wieder ein paar Einträge vorzubereiten, aber das klappt leider auch nicht immer...

Heute gehts aber endlich wieder mit einer Märchenseife weiter: Rotkäppchen.

Die Gestaltung war mir da als erstes klar. Die Seife brauchte eine rote Kappe :). Bei der Beduftung hatte ich dann mit was Kuchigem geliebäugelt. Diese Art der Düfte verfärbt aber sehr oft braun, also habe ich lieber zu einem blumigen Duft gegriffen. Das PÖ Carnation von GF eignet sich für Schichten ganz besonders, da es sich ganz gut unterrühren lässt, dann aber wirklich sehr schnell fest wird. Die nächste Schicht lässt sich da natürlich super einfüllen. Der Duft verfärbt übrigens gar nicht, er ist nur im unteren, hellen Teil der Seife.

Im roten Käppchen habe ich eine Mischung aus Red von gracefruit, Acid Red 14 und 18 und etwas roter Tonerde mit unbeduftetem Leim vermischt. Das Rot ist wirklich so strahlend geworden, wie ich es mit einer einzelnen der Farben eigentlich nicht hinbekomme.


Die Seife besteht aus Mandelöl, Kokosöl, Rapsöl, Kakaobutter, Palm und Rizinusöl. Obwohl sie durchgegelt hat, war sie kurz nach dem Ausformen noch recht weich. Aber in den letzten Monaten der ausgiebigen Reifezeit hat sich das natürlich schon längst gegeben ;).



Weird hat für das Design des Garns das Thema Wald und Blumen aus dem Rotkäppchen-Märchen aufgegriffen. In der hauptsächlich dunkelgrünen Wolle sind hellgrüne und gelbe Fäden eingearbeitet. Und viele bunte Perlen und blumenförmigen Pailetten (leider keine auf den Bild) blitzen raus und machen so richtig gute Laune :).

Ich seh grad, ich hab bald 400 Leser :)... da wäre doch eine kleine Verlosung angebracht. Was meint ihr? ;)

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Montag, 13. Mai 2013

Goldstück

Eine besondere Seife für die Goldstücke unter den Mitmenschen :).


Viel Sesam- und Reiskeimöl, natürlich auch mit Kokosöl (Schaum muss sein :) ), dazu noch u.a. einiges an Kakaobutter, ein Schwupps Aprikosenkernöl und Stearinsäure habe ich in dieser Seife verarbeitet.


Für extracremigen Schaum habe ich noch 3 EL Schafmilchpulver in etwa 50ml Wasser verrührt und nach dem Andicken zum Leim gegeben.


 Beduftet ist sie mit verschiedenen Hafer-Milch-Honigdüften von Sensory Perfection, Gracefruit und behawe.


Aufgehellt ist die Seife mit Titandioxid, weil die Düfte alle ins Bräunliche verfärben.


Mit etwas Goldmica und einem Pinsel habe ich auf jeder Seife Akzente gesetzt. Immer an den Stellen, die mir besonders markant vorkommen ;).


Die Seife selbst riecht lecker nach Honig und Hafer und schäumt sehr cremig. Wie man es bei diesem Duft auch erwartet :).


Donnerstag, 9. Mai 2013

Ali Baba und die 40 Räuber

Und weiter gehts mit Märchen aus der arabischen Erzählkunst: Ali Baba und die 40 Räuber stehen auf dem Programm!

Da darf eine ganz zentrale Zutat nicht fehlen. Sesam! Und Gold ist auch ganz wichtig :).


Also ist viiiiiiel Sesamöl in der Seife, dann noch Kokosöl für den Schaum und Olivenöl und Sheabutter zwecks Pflege. Eine eher kurze, aber ausgewogene Zutatenliste ;).

Bedufet habe ich diese Seife mit einer Mischung aus African Tea, Marrakesch und Soft Cashmir Silk. Ich finde diese schwere Duftkombination sehr lecker und sie passt nicht nur in die dunklere Jahreszeit. Es war eine deutliche Braunfärbung der Seife zu erwarten, die ich für die unregelmässige Goldader in der Mitte genutzt habe.

Einfach etwa die Hälfte des bedufteten Seifenleims in die Form einfüllen und dann eine sehr dicke Schicht Goldmica auf die Seife sieben. Darauf dann einfach den Rest des Seifenleims verteilen (wirklich verteilen, nicht alles in einem Schwung auf eine Stelle schütten, sondern nach und nach auf verschiedene Stellen geben), noch ein bisschen Goldmica oben drauf und fertig!

Dieser Trick macht im Handumdrehen aus der langweiligsten braunen Seife einen edlen Hingucker :).


Der aufs Seifenstück eingedrückte Sesam wird mit dem schön glitzernden braun-goldenen Garn von Weird in Szene gesetzt. Durch das Etikett wird ja die Goldader grösstenteils verdeckt, aber der Sesam und das Garn sieht man gut und sie ergänzen sich wieder ganz wunderbar, finde ich :).

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Mittwoch, 1. Mai 2013

Aladin und die Wunderlampe

Was würdet ihr euch wünschen, wenn ein Flaschengeist euch die Erfüllung von 3 Wünschen gewähren würde? Ewiges Leben, Reichtum, Schönheit? Manche haben die Antwort vielleicht schon parat, andere -wie ich- würden lange überlegen und genau abwägen ;).

Die Antworten von Aladin sind im gleichnamigen Märchen festgehalten. Und orientalische Üppigkeit verbinde ich immer irgendwie immer mit Gold, Gewürzen und Geschichten, die am Abend in der Runde erzählt werden :).

Die Aladinseife ist bei mir aus traditionellen pflanzlichen Seifenölen hergestellt worden, die ich für einen extra Kick an Pflege mit Kakaobutter ergänzt habe. Das tiefe Braun der Seife kommt vom PÖ Black Cardamom (gracefruit, dickt nicht an), das ist zur Abrundung mit Sandelholzöl gemischt habe. Letzteres ist die naturidentische Version, das echte finde ich für Seife dann doch zu kostbar ;).



Die Idee für die Micamarmorierung habe ich mir beim Seifenzwerg abgeschaut. Ich glaube, sie macht das auf ihrer tollen Saltie so. Also einfach Goldmica aufpudern und mit einem Stäbchen verziehen. Wenn sich die Seife wie hier zu einem satten Braunton verfärbt, kommt die edle Deko besonders gut zur Geltung :). Beim nächsten Mal würde ich allerdings die Micaschicht nicht so dicht machen, damit der Kontrast besser zu erkennen ist.


Zum Thema passt natürlich besonders das Kernstück des Märchen. Die Wunderlampe musste da praktisch eingebaut werden! Weird hat in diesem Garn üppige Coils und einen mitlaufenden Goldfaden gesponnen und das Blau in verschiedenen Tönen setzt einen reizvollen Kontrast zum einfachen Braun der Seife :).

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Freitag, 26. April 2013

Aschenputtel

Wahrscheinlich träumen die meisten Mädchen irgendwann mal davon, dass ein Prinz ums Eck biegt und sie aufsammelt. Und für die meisten Mädchen bleibt das auch nur ein temporärer Traum. Aber das macht nix, es gibt ja die Aschenputtel-Seife!


Sie sollte natürlich beide Seiten versinnbildlichen. Die Asche, aus der die Heldin die Erbsen raussammeln sollte und das strahlende Funkeln und Glitzern der Adelswelt, die sich auf den Bällen trifft. Das habe ich nicht nur durch die farbliche Trennung der Schichten umgesetzt, dich ich durch eine dünne Schicht aus Goldmica optisch getrennt habe. Auch meine Wahl an Ölen bezieht sich darauf. Kokos, Raps und Palm für die eher günstigeren Fette, Babassu und Reiskeim sind deutlich teurer. Zusammen in diesem Rezept ergänzen sie sich hervorragend!

Beduftet ist die Seife mit PÖ Kenzo Flowers, das leicht andickt. Perfekt, wenn man schichten will. Leider verfärbt es etwas, aber damit muss ich nun leben ;). Das Grau habe ich mit etwas flüssiger schwarzer Farbe von SP erreicht, der helle Teil ist ungefärbt.


Zwei Garne hat Weird für diese Seife gesponnen. Ein schwarzes und ein weisses, beide mit ein wenig Glitzer, Pailletten und Perlen. Ich konnte mich nicht für eines der beiden entscheiden, also habe ich beide verwendet. Und ich finde, dieses Zweigeteilte passt gut zu einer Seife, die zwei Seiten repräsentiert. Ausserdem glitzert es so schön :D!

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Sonntag, 21. April 2013

Farbenpracht

Gestern Abend noch entstanden :-).

Montag, 8. April 2013

Bavaria

Diese Seife ist im Rahmen des Heimatseifenschiebers im Seifentreff entstanden. Darin ging es darum, die Heimat in einer Seife einzufangen. Dabei werden erst die unterschiedlichsten Ideen gesammelt, zu denen jeder User seine Vorschläge einbringen kann. Und als Sieder kann man dann diese Ideen aufgreifen und umsetzen.

Im Vorfeld hatte ich ja die wildesten Ideen und einige haben total gute Anregungen geliefert... von Autos über den Gäuboden über Fussball über die Alpen zum Oktoberfest war viel dabei. Viel davon lässt sich aber für mich gar nicht in Seife umsetzen oder deckt einfach nur einen zu kleinen Teilaspekt des Freistaates ab.

Nur: Wie packt man über 70.000 Quadratkilometer unterschiedliche Landschaften, Dialekte, Traditionen und Innovationen in einen Block Seife?! Das war gar nicht so einfach für mich...
Ein Aspekt war mir wichtig, nämlich der regionale. Im Seifentreff wurde Schmalz vorgeschlagen und auch wenn ich weder Vegetarier bin noch die Benutzung von Seifen mit Tierfetten ablehne, das ist einfach nichts für mich. Exotischere Fette wie Macadamia und Shea kamen auch nicht wirklich in Frage. Blieben hauptsächlich hier wachsende Pflanzen. Leider sind davon einige als Schnellranzer bekannt (Sonnenblume, Nussöle etc.) und bei aller Siedewut sollte es doch ein haltbares, gutes Stück Seife werden!

Es sind also einige "lokale" Fette wie Raps und Distel. Einige bayrische Städte waren/sind schon lange als wohlhabende Handelsstädte bekannt und so konnte ich mit halbwegs gutem Gewissen auch Olive und schaumgebendes Kokosöl mit ins Rezept packen.

Und weil bei sovielen flüssigen Ölen (75% in diesem dem 25er angelehntem Rezept) eine Seife gern mal lange weich bleibt, habe ich noch einen ordentlichen Schwupps Salz im Wasser für die Lauge aufgelöst. Das deckt ausserdem sowohl den Handel als auch die Salzvorkommen in den Alpen ab. Ursprünglich wollte ich auch Bier mit verarbeiten. Schliesslich haben wir das älteste Braugesetz der Welt! Das ist wegen der möglichen Verfärbung aber doch nur ein Plan geblieben. Die Seife sollte möglichst hell bleiben und mit einer blauen Marmorierung den weiss-blauen bayrischen Himmel symbolisieren.

Beduftet ist die Bavaria ausschliesslich mit (gar nicht so bayrischen) ätherischen Ölen, wobei so einiges auch bei uns wächst: Rosmarin, Fenchel, Wacholderholz, Majoran, Zitrone, Lavendel, Zypresse, Sandel und Muskatellersalbei. Der Fenchel kommt -ehrlich gesagt- irgendwie ziemlich durch ;).

Und ich merk grad, dass es anscheinend leider gar kein Foto von der uneingepackten Seife gibt! Stellt euch bitte einfach helle Seife mit einer blauen Marmorierung vor ;).


Bei der Banderole hab ich ein bisschen getüftelt, weil ich kein Geld für ein seamless pattern ausgeben wollte und mit deswegen aus der Vorlage (=die Flagge) von der bayrischen Staatsregierung ;) selbst eins basteln musste. Die Anhängerchen decken die gängisten Klischees ab. Ich habe sie bei dawanda erworben und auf eine silberne Schnur geknüpft, damit sie auch an Ort und Stelle bleiben (was für ne Fummelei! *ächz*). Eine blaue Wollschnur ergänzt die Dekoration und diese Seife findet bei meiner Familie wirklich reissenden Absatz! Nicht, dass wir alle so patriotisch eingestellt wären. Aber Frauen mögen wohl Hirsch und Enzian und die Männer fühlen sich anscheinend von der Brezn und der Mass angesprochen *lach*.

Falls ihr auch schon eure Heimat in Seife gepackt habt, würde ich mich total über nen Link in eurem Kommentar freuen. Ich bin nämlich wirklich neugierig, wie ihr das umgesetzt habt! :)

Samstag, 30. März 2013

Rapunzel

Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!

Immerhin heisst der Feldsalat bei uns in Bayern immer noch Rapunzelsalat :). Als Kind mochte ich das Märchen sehr gern und den Rapunzel (Feldsalat für alle Nichtbayern) ess ich immer noch, bloss das aufwendige Putzen desselbigen mag ich nicht so...


Die Rapunzelseife habe ich aus einem einfach gehaltenem Rezept gesiedet. Babassu, Kokos, Olive, Raps und Palm bilden die Grundlage. Das Grün von französischer grüner Tonerde passt gut zur Salatfarbe ;).  Interessanterweise wurde diese Seife ziemlich warm und es trat etwas Öl aus, das aber ein paar Tage später wieder eingezogen war.

Beduftet habe ich nur mit ätherischen Ölen. Es sollte für mich in die krautige Richtung gehen. Und da gehören für mich Basilikum, Salbei und Rosmarin einfach dazu. Limette und Zitroneneukalyptus geben eine spritzige Nuance, und Zypresse und Muskatellersalbei bilden die Basis. Eine Mischung, wie sie zu einem Salat und Haarseife gleichermassen passen. Allerdings ist Rapunzel mit 8% überfettet, als Haarseife deswegen eher nicht geeignet. Und das Essen der Seife kommt für euch hoffentlich sowieso nicht in Frage ;).



Weird hat im Garn ebenfalls das Grün aufgegriffen. Die leicht ausgefranste Optik hat für mich etwas sehr Rustikales, das zum Kräutergarten (ihr erinnert euch, der geliebte Rapunzelsalat...;) ) im Märchen perfekt passt. Und den Bogen zur eingearbeiteten Glasperle in Tränenform muss ich für euch bestimmt nicht spannen ;). Ein vermeintlich einfaches Garn, dass aber durch die bedachten Details auch ohne weiteren Glitzerchichi besticht.


Ich hab mir gedacht, dass ich für euch noch bei jeder Märchenseife die Links zu den anderen miteinbaue. Die Linkliste ist dann natürlich erst komplett, wenn ich alle Seifen auf dem Blog habe. Aber so könnt ihr einfacher die anderen Seifen finden, wenn ihr Lust habt :)

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Dienstag, 26. März 2013

Froschkönig

Der Froschkönig ist die erste der neun Märchenseifen, die ich gesiedet habe.

Urspünglich wollte ich ja bloss endlich mal die niedlichen Frösche mit Goldkrönchen als Verpackungs-Add-On benutzen, die ich mir vor ner gefühlten Ewigkeit mal gekauft habe. Aber dann wurde alles anders und mit Weirds wunderbaren Garnen kann so ein popeliges Anhängerchen leider nicht mithalten ;)! Letztendlich wurde eine geniale Zusammenarbeit von Weird und mir draus, die wir vor kurzem mit einem Ratespiel und einer Verlosung auch angemessen zelebriert haben :D. Die Frösche fliegen übrigens immer noch bei mir rum...



Wahrlich königlich ist dementsprechend auch die Zusammensetzung der Seife. Palmkernöl (ok, eher ein normales Schaumfett, aber jetzt kommts!), Reiskeimöl, Sheabutter, Mandelöl, Kakaobutter und Sesamöl versprechen cremigen Waschgenuss, der durch die Zugabe von Sahnequark und saurer Sahne nur noch mehr unterstützt wird. Gefärbt habe ich mit verschiedenen Pigmenten und Flüssigfarben (Forrest Green, Fuchsia, Maigrün und Titandioxid). Und obwohl gracefruit ihrem PÖ Enchantment ein leichtes Andicken bescheinigt, konnte ich total problemlos in meinem Quadivi marmorieren.



Bei der Verpackung habe ich mir wirklich sehr lange Gedanken gemacht. Dieser Prozess hat sich tatsächlich über Monate hingezogen. Sie sollte ja zu allen Seifen der Märchenseifen-Reihe passen, ein schönes Gesamtbild abgeben, edel wirken und Weirds Garne ins rechte Licht rücken!

Ich hab ungefähr ewig mit Schriften und Formaten gespielt und glaubt mir, es gibt nicht viele schöne Schriften, die auch gebogen noch gut aussehen *seufz*. Inkscape (kostenlos) wurde mir in der Zeit ein guter Freund, weil ich es nur mit einem Vektorprogramm hinbekommen habe, dass die Auflösung auch nach dem Druck noch gut war! Der Rest waren dann ein paar Stunden mit dem (Schneid-)Plotter Programm (Silhouette, ebenfalls kostenlos) und dem Schneiden selbst (als Teaser: klick und klick).  

Vorne ist nun der Seifenname auf einem ovalen Etikett zu finden und hinten ein rechteckiges Etikett mit den Inhaltsstoffen angebracht. Die Garne sind etwas versetzt um die Seifen gewickelt, und zwar immer so, dass der Eyecatcher, der immer zum jeweiligen Märchen passt, gut zu erkennen ist. Zusammen gibt das ein rundes Gesamtpaket ab, das die Garne schick in Szene setzt, aber keinesfalls dominiert.

Ja, die viele Arbeit hat sich gelohnt :).

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