Mittwoch, 8. Juni 2011

Gebackenes Müsli mit Honig

Auf dem cookmania-Blog habe ich von selbstgemachtem Müsli gelesen. Das wollte ich ja schon immer mal probieren, obwohl ich eigentlich gar kein so begeisterter Müsliesser bin. Bei mir ist das so schubweise und dann für ein halbes Jahr wieder gar nix.



Im auf dem Blog erwähnten Buch "Geschenkideen aus der Küche" von N. Stich gibt es viele tolle Rezepte, die sich ohne riesigen Aufwand und vor allem mit Standardzutaten oder zumindest recht leicht erhältlichen Zutaten zubereiten lassen. Als erstes wollte ich also das Rezept für Granola, also Müsli, testen und hier wars nicht die Schokivariante, sondern die für den Alltag. Einiges habe ich verändert, und mein Rezept sieht nun so aus:

125ml Apfelsaft mit 2 EL Vollrohrzucker, 75g Honig, eine Prise Meersalz und 1 EL Öl (geschmacksneutral) erhitzen, bis sich Zucker und Honig gelöst haben.

250g zarte Haferflocken
250g 4-Kornflocken (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen)
50g Mandelblättchen
50g Pekannüsse, gehackt
50g Paranüsse, gehackt
50g Cashewkerne, gehackt
2 EL Leinsamen
2 EL Sesamsamen
2 TL Zimt
gut mischen, dann das Honig-Apfelsaft-Gemisch drübergiessen und sehr sehr gut durchrühren. Die entstehenden Klumpen kann man grösstenteils während des Backvorgangs zerdrücken, ansonsten hat man halt Knusperboller drin ;).

EDIT sagt: Wenn der Apfelsaft-Honig-Mix erkaltet über die trockene Mischung gegeben wird, dann klumpt auch nix *g*.

Den Mix also auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im Ofen bei ca. 140°C für 45 bis 60 Minuten backen/trocknen. Zwischenfurch öfter mal umrühren. Frau Stich schreibt, man solle das Müsli nicht zu dunkel werden lassen, da es sonst bitter schmeckt.

Nach dem Auskühlen können dann noch ein paar Zutaten nach Wahl zugegeben werden: Trockenfrüchte wie Rosinen, Aprikosen, Pflaumen oder Rice Crispies, Cornflakes usw. Ich habe mich für je 3 Handvoll zerbröselter Apfelchips und Bananenchips entschieden.

Mein Fazit: Das Zeug ist sooo genial, ich ess das meiste ohne Milch, einfach so zum Knabbern *rotwerd*. Eigentlich wollte ich auch den Hauptteil dann verschenken, aber es schmeckt einfach zu gut. Sorry, ich muss diese Ladung selbst essen! *lach*

Ich mag das Rezept, weil es total wandlungsfähig ist. Ich denke, man kann im Prinzip alles austauschen, wenn man die Mengenverhältnisse ungefähr beibehält. Ideal also für Menschen, die Allergien und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben. Wirklich sehr zu empfehlen! :)

Kommentare:

  1. Das hört sich richtig gut an. Bin derzeit seit mein Töchterlein auf der Welt ist ein Viel-Müsli-Esser, das geht immer schön schnell.
    Danke für das Rezept!
    LG Katja

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  2. Es ist wirklich ein gutes Rezept, finde ich. Vor allem die Wandlungsfähigkeit find ich super, dann hängts einem nicht so schnell aus dem Hals raus ;).

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  3. Also, ich erwarte schon, dass ich von diesem genialen Müsli etwas abbekomme ;-) -grins-.

    Plage ich mich doch derzeit mit SiS durch und da brauche ich unbedingt noch ein paar leckere Sachen für´s Frühstück :-)


    Also bitte, bitte liebes goodgirl, mache mir doch auch eine Portion von diesem Zeug! Ich schließe Dich auch in meine Nachgebete ein.

    LG
    Eva

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