Montag, 19. März 2012

Haltbarkeit von Badebomben?

Ab und zu liest man die Frage nach der Haltbarkeit von Badebomben. Relativ zu Beginn meiner bombigen Karriere habe ich eine fertig verpackte Testbombe bei meinen Eltern im Bad platziert*. Sie lag während der ganzen Zeit im Schatten, aber direkt über dem Waschbecken. Das ist nun schon 4,5 Jahre her. Aber seht selbst:

 Links das alte Testobjekt, rechts eine frische Badebombe

Das gute Bällchen ist also etwas aufgequollen (kein Wunder bei hoher Luftfeuchtigkeit im Bad), zerbröselt aber trotzdem nicht in der Hand. Der Duft ist noch gut wahrnehmbar, nix ranzt oder riecht schmodderig. Das Sprudelvermögen kann ich euch nicht zeigen, die Bombe soll noch ein bisschen liegen ;). Ich hab sie also wieder zurück in ihre Cellophantüte gepackt und zugebunden.

Hergestellt habe ich sie nach diesem Rezept und hier ist eine Anleitung zur Herstellung.

Ich hätte ja nicht gedacht, dass Badebomben über 4 Jahre halten! Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

* Ich mags kaum zugeben, aber zwischendurch hatte ich sogar vergessen, dass ich diese Rosenbadebombe genau deshalb ins Bad gestellt hab. Bis ich letztes Jahr mal ganz vorwurfsvoll zu meiner Mama gemeint hab, warum sie denn die Badebombe immer noch nicht getestet hat *hüstel*. Sie konnte sich aber sehr wohl daran erinnern, warum das Tütchen die ganze Zeit da rumsteht ;).

Montag, 12. März 2012

Schaumschlägerei

Ich wollt mal was Neues ausprobieren. Hintergrund ist, dass eine liebe Freundin partout keine Seifen verwenden will. Mit Gelbildnern steh ich ein bisschen auf Kriegsfuss, aber mit ner Aufschäumerflasche kann die Tensidmischung so flüssig sein wie sie grad lustig ist :D.


Ihr seht, es klappt! *freu*

Mein Rezept war für den ersten Versuch recht simpel: 25% Betain, 10% Glycerin und 65% Wasser. Wer mag, mischt noch etwas Duft mit einem Lösungsvermittler der Wahl (ich hatte nur LV41 hier) und rührt das unter. Ich würde beim nächsten Versuch etwas mit dem Betain runtergehen und vielleicht noch andere Tenside mit reinnehmen.

Und schon bekommen auch Seifenverweigerer eine massgeschneiderte Reinigung ans Waschbecken. Wie Flüssigseife sozusagen, bloss besser :).

PS. Zu den Badepralinen sag ich noch was in den Kommentaren, aber ich muss mich erst um was anderes kümmern ;).

Dienstag, 6. März 2012

Badepralinen

Bevor der Winter endgültig vorbei ist, gabs letzte Woche noch ne Ladung Badepralinen in verschiedenen Sorten.

Von oben Mitte im Uhrzeigersinn: Quitte, DG light Blue, Love Spell, Melona, Lavendel und in der Mitte Fortune.

Hier hab ich das Milchpulver mal ganz weggelassen, weil es manchmal einfach zu dominant durchriecht, find ich. Also sind nur Kakaobutter, Sheabutter, Natron, Maisstärke, Mulsifan, Duft und Farbe drin. Mit gefällt die sehr glatte Oberfläche und das Weiss der Grundmasse, das alle anderen Farben strahlen lässt. Ich muss mal das Probebaden meiner Testerinnen abwarten, aber eventuell lass ich es in Zukunft ganz draussen oder reduziere es zumindest stark.

Verzichtet noch jemand auf MiPu in Badepralinen? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Dienstag, 28. Februar 2012

Schokoladenmuseum in Köln

Unsere kleine Reise letztes Wochenende führte uns ins Rheinland. Köln war natürlich auch ein Ziel und nachdem das Wetter eher unhübsch war, sind wir ins Schokoladenmuseum gegangen.



Ok, wir wären auch bei strahlendem Sonnenschein gegangen *g*. Ich bin bekennender Schokoholiker. Und wenn man ins Museum geht, riecht es gleich sehr lecker nach Schoki :D.


Das Museum ist eher klein, vermittelt aber viel über Schokolade, ihre Herkunft und Herstellung. Es gibt auch ein kleines Tropenhaus, wo man nicht nur einen Kakaobaum aus der Nähe begutachten kann, sondern u.a auch Kaffeepflanzen und Mangobäumchen. Es werden die kakaoproduzierenden Länder vorgestellt und zu einem (geringeren) Teil auch die Arbeitsbedingungen der normalerweise armen Kakaobauern, die Handelswege damals und heute und die Entwicklung vom Getränk für Könige zum Alltagsgenuss.




Einen grossen Teil nimmt natürlich die Schokoladenherstellung ein. Da gibt es alte Walzen zum Aufbrechen und Zerkleinern der harten Kerne...

...und (teilweise beheizte) Kakaobutterpressen und der Presskuchen, der dabei entsteht.


Riesige alte und neue Mischer für Kakao, Zucker und Milchpulver.

Und sogar eine kleine Produktionsstrasse für Schokotäfelchen ist aufgebaut. Vom Einfüllen, über Rütteln, zum Kühlen und Ausklopfen der Täfelchen kann man sich alles anschaun. Anschliessend transportiert ein Saugrobotarm immer ein paar Schokis auf ein anderes Band, das zur Packmaschine führt. Von der einen Seite kommt die Verpackung, von der anderen die Schokolade. Und dann schwuppdiewupp alles automatisch eingepackt. Sowas hätt ich auch gern für meine Seifen *g*.

Eine eigene Schokoladentafel hab ich mir auch zusammengestellt, aber davon vielleicht ein anderes Mal mehr :).

Montag, 20. Februar 2012

Bettgenosse

In den letzten Wochen war es bei uns soo kalt, dass sogar ich mir das Bett immer vorgewärmt hab ;).


Diese ganz ganz wunderbare Tussiwärmflasche ist von Phi&Lu und ich habe sie aus einem Wanderpaket gezogen. Genial, oder? :D

Dienstag, 7. Februar 2012

Malachit, ehemals Lime & Coriander


Diese Seife ist aus einem Leim mit relativ unspektakulären Basisölen wie Kokos, Raps und Olive, aber eine Menge Reiskeim und Shea reissen das ganze wieder raus ;). Vom Duft Lime & Coriander von GF wusste ich, dass es schnell andicken soll und habe ihn deswegen vor Zugabe zum Seifenleim mit etwas Jojobaöl gemischt.

Erst hat das auch ganz gut geklappt, aber dieses PÖ ist wirklich mit Vorsicht zu geniessen. Urplötzlich verwandelt sich der Leim in Griesbrei. Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt die Blockform schon vollgefüllt und die restlichen Griesswürfel aus meinem Minidivi zeig ich euch einfach nicht *g*. Die Seife hatte dementsprechend auch eine recht heftige Gelphase und war beim Ausformen leicht ölig. Mit einer entsprechenden Reifezeit ist das aber auch kein Problem, ein bisschen Öl kann die Seife wieder aufnehmen.


Gefärbt ist die Seife mit Fichtennadelgrün und ganz wenig Titandioxid. Gestempelt habe ich sie dann mit einem geliehenen Stempel vom schaumzwerg und einem Blätterstempel, der wohl von Salina gestaltet wurde. Mir gefallen die Blätter besser, auch wenn ich die Maserung ein wenig nacharbeiten musste.



Den Duft finde ich sehr gut, auch wenn man bei der Verarbeitung echt schnell sein muss. Er verfärbt nicht oder nur etwas, riecht frisch und ist für Frauen und Männer geeignet. Könnte ein neuer Lieblingsduft werden, an Olive Lush hab ich mich nämlich schon laaaaang abgerochen ;).

Dienstag, 31. Januar 2012

Euphoria

Ich liebe Japanese Plum von GF. Ein Duft, in den ich mich reinlegen könnte. Leider verfärbt er den Seifenleim braun und deswegen muss man das Design etwas anpassen. Aber braun und Goldmica sieht immer gut aus! :)


Die Seife habe ich aus einer eher ungewöhlichen Kombination aus Fetten und Ölen gesiedet: Palmkern, Raps, Olive, Kakaobutter, Mangobutter und Rizinus. Also mal ein anderes Schaumfett als mein übliches Kokosöl. Ich bin gespannt, ob diese Seife dann auch wirklich so viel anders ist als meine bisherigen.

Der oberere Teil der Seife ist mit TiO2 aufgehellt, der untere Teil ist ungefärbt. Dazwischen liegt eine dicke Schicht Goldmica und auch auf die Oberseite habe ich noch ein bisschen Glitzer gestreut. Die Seife wurde während der Gelphase ein bisschen zu warm und so entstand das Krakeliermuster in Titandioxid gefärbten oberen Teil. Das ist allerdings eine rein optische Sache, die Seife ist einwandfrei.



Jetzt überlege ich wegen einem Etikett. Was könnte wohl gut dazu passen?

Freitag, 27. Januar 2012

Sommerwind

Mit der Sommerwind wollte ich mal eine andere Designidee umsetzen.


Also hab ich geknetet und gerollt, bis es mir soweit gefallen hat :). Die eingefärbten Rest dafür stammen von meiner Kome & Kajitsu.

Das Rezept ist mit knapp 44% an Reiskeim- und Aprikosenkernöl schon ein Luxusteilchen. Kokosöl sorgt für Schaum, Palm für Festigkeit. Der Leim ist mit wenig TiO2 aufgehellt worden, denn der Duft Summer Dress von SP verfärbt etwas orange, aber wenigstens dickt er überhaupt nicht an.

Angezogen sieht die Seife nun so aus:

Bei der Etikettenwahl habe ich dieses Mal eine Banderole mit einem mit der BigShot ausgestanzten Etikett kombiniert. War zwar deutlich mehr Arbeit, sieht aber ganz hübsch aus, finde ich :).

Montag, 23. Januar 2012

Nymphe

Die Nymphe ist eine Seife aus dem letzten Jahr und jetzt endlich alt genug, besonders pflegebedürftige Haut zu verwöhnen. Immerhin habe ich diese Seife schon im August gesiedet ;). Den Namen hab ich gewählt, weil der Duft dieses Pflegestückes so frisch ist wie Wind, der eine Quelle im kühlen Wald umweht.


Eine Basis aus den gängigen Seifenölen wurde verwendet, grosszügig aufgepeppt mit Reiskeimöl, Olivenöl, Kakaobutter und Sesamöl. Die Farbe habe ich mit ziemlich viel Forrest Green und Blaupaste gezaubert.

Beduftet ist sie mit Aloe&White Lilac von SP, ein frischer Duft, der recht problemlos zu verarbeiten ist und nicht oder nur wenig verfärbt. Und die cremefarbenen Seifenwürfel stammen von einem unbedufteten Rest einer Seife, die ich euch erst noch zeigen muss. Optimale Resourcenverwertung, würd ich sagen ;).

Mittwoch, 11. Januar 2012

Rosenkugel

Und das ist das Erfolgserlebnis, von dem ich in letzten Posting schon berichtet habe.






Ist sie nicht wunderschön? Frau Seifenzwerg war so lieb, mir eine ihrer Rosenkugelsilikonformen zu leihen. Knutschaan dich! Die Kugeln sind niedlich und klein, aber sehr detailiert ausgearbeitet.

Von einer anderen Seife habe ich etwas Leim abgezwackt und mit PÖ Love Spell beduftet. Da weiss ich, dass es nicht andickt und so gut wie nicht verfärbt. Und man muss die gefüllte Form mehrmals gut aufklopfen. Die Luftbläschen halten sich gern in den Rosenblättern fest.

Allerdings werde ich beim nächsten Mal die Seife etwas härter planen, damit nicht wieder ein paar Details beim Ausformen in der Silikonform hängen bleiben. Eingefroren war sie ;). Aber beim Rausdrücken tauen die kleinen Blättchen sehr schnell an und werden weich. Mal gucken, vielleicht etwas Wachs oder einfach ein bisschen Salz dazu...

Und jetzt bau ich mein Fotozelt auf und mach endlich mal wieder Bilder von Seifen. Es warten an die 12 Sorten darauf, ins rechte Licht gesetzt zu werden ;).